In Zusammenarbeit mit: DI Anja Löffler, DI Anna Lechleitner
Trotz dichter Bebauung des Grundstückes ist es wichtig die Privatheit der einzelnen Wohneinheiten zu bewahren. Dies gelingt durch die Entwicklung eines Reihenhaustypen, der eine L-förmige Bebauungsstruktur aufweist, die den Hof jeder Einheit zum Nachbarn hin abschirmt.
Ähnlich den Geländesprüngen springt auch die Architektur selbst vor und zurück. Auch vertikal zeichnet sich der Entwurf durch seine verschiedenen Ebenen und Raumhöhen aus.
Die Badebox als sehr private Zone sitzt im Gelenk des Hofhauses. Sie rückt in den Mittelpunkt des Erdgeschosses und lässt sich zum Freiraum hin öffnen.
Das Dach des Bades bildet die Terrassenfläche für das Obergeschoß. Wird das OG separat genutzt so umsäumt ein Mauervorsprung die Terrasse um den Blick in die Ferne zu lenken und die Privatheit des Hofes zu bewahren.
Durch das abgekoppelte Stiegenhaus können die beiden Geschoße voneinander getrennte Nutzungen aufweisen. Während das EG hauptsächlich der Wohnnutzung dient kann das OG neben einer kleinen Garconniere auch als Arbeitsbereich dienen.
Neben dem Stiegenhaus befindet sich ein kleiner straßenseitiger Vorhof. Das Erdgeschoß öffnet sich so nach beiden Seiten hin, was der Kommunikation mit benachbarten Wohneinheiten dienen soll.