In Zusammenarbeit mit: DI Anja Löffler
Das Konzept des Kulturhafens ist es, Kulturschaffenden aus der gesamten Donauregion eine Plattform zu bieten Kulturgut zu schaffen und zu präsentieren.
Die Donau ist dabei verbindende Achse zwischen den Ländern. Die Kulturhäfen selbst, die in mehreren Ballungszentren entlang des Stromes angedacht sind, sollen dabei Stationen der Vermittlung und Schaffung von Kulturgut sein.
Die Namensgebung des Kulturhafens stützt sich auf dem Charakter eines Hafens, an den Güter geliefert, an dem Güter gelagert und von dem Güter schließlich auch weitertransportiert werden können. Das Gut mit dem am Kulturhafen gehandelt wird ist dabei die Kultur selbst. Sie soll dorthin gebracht, teilweise dort geschaffen, präsentiert und weitervermittelt werden.
Die verschiedenen Kulturschaffenden sollen untereinander in einen Dialog treten, ihre Andersartigkeit als Vielfalt wahrnehmen und von dem Austausch untereinander und mit den Kulturkonsumenten profitieren.
Der Standort ist deswegen gewählt, da an der Inselspitze, durch ihre Lage an der Einmündung des Donaukanals in die Stadt, eine eigene Dynamik entsteht. Der Donaukanal ist territorial der Stadt Wien zugeschrieben. Er verlässt an dieser Stelle die Donau, die als verbindende Achse durch halb Europa fließt. Der Kulturhafen steht somit am Scheidepunkt zwischen der durch zehn Länder fließenden Donau und dem Wien zugehörigen Donaukanal. Der Ort ist dabei Programm, da der Kulturhafen fremde und heimische Kultur erlebbar machen soll.
Mit zwei Auditorien, einer Bibliothek, Seminarräumen, Ausstellungsflächen, Proberäumen, Ateliers, Studios für längere Aufenthalte, einem Hotel und Gastronomie soll dabei die Infrastruktur für eine Kulturplattform geschaffen werden.